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Wie ein Kind.

Wieder erwische ich mich dabei, wie einst in jugen Jahren. Wenn ich Angst hatte, Traurig war, mich allein fühlte. 
Ich schnappe mir ein Kuscheltier. Drücke an an mich, ganz fest. Vergrabe mein Gesicht darin. Ganz im glauben, es beschütze mich. Ganz wie früher, als alles besser war. 

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denn obwohl ich schon erwachsdn bin, fühle ich mich verletztlich wie ein Kind. 
Obwohl ich schon viel gelernt habe, fühle ich mich Hilflos. 
Obwohl ich vieles weiß, fühle ich mich Ahnungslos. 

Zuviele Einflüsse, zuviel Neues, es verwirrt mich, überflutet mich nahezu. Es macht mir Angst. 
Doch im Gegensatz zu früher, stehe ich heute nicht mehr auf und all die Ängste sind verschwunden. Nein, sie begleiten mich die ganze Nacht, den ganzen Tag und noch länger. Sie kleben an mir, wie eine lässtige Angewohnheit, lassen nicht los. 

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Zu oft verletzt und doch nie die Hoffnung an das Gute verloren. 
Zu viel geliebt um es nie erwidert zu bekommen. 
Zu oft alleine, um der Realität zu enkommen und niemals im hier und jetzt wirklich angekommen. 

Der Flieder blüht, es duftet nach Kindheit. 
Sehnsucht kommt auf, eine Träne verirrt sich auf meine Wange. Du schöne Zeit, verankert tief in meinem Herzen. Und nun bin ich an der Reihe. 
An der Reihe solche Verankerungen in den Herzen meiner Kinder. Ihnen zu zeigen, dass jeded Tag ein neuer Anfang ist. Um sie davor zu schützen, Sorgen und Ängste mit sich herum zu tragen. 

Wie oft erinnere ich mich an diese Zeit, als Kind, wünsche sie mir zurück, nur für einen kleinen Moment. Einen Moment in dem all die Sorgen und Ängste, all die Trauer und der Schmerz nicht von Bedeutung sind. Wie oft sehne ich mich danach wieder ein Kind zu sein. In einer besseren Zeit, an einem besseren Ort. 
Und oft erwische ich mich dabei, wie ich mich frage, ob es mir in der heutigen Zeit überhaupt noch möglich ist, meinen Kindern, eine solche Kindheit, wie meine, zu ermöglichen. 

Doch wenn es etwas gibt, was ich ihnen erklären möchte dann, dass sie vorsichtig mit ihrem Herzen zu sein. Genau abzuwägen, wem sie es schenken möchten. Um ihnen all das Leid, welches mir widerfahren ist, zu ersparen. 
Doch obwohl ich all dieses Leid und diese Enttäuschungen gespürt habe, bereue ich auch jetzt wieder, nicht eine einzige Sekunden, der Zeit mit Ihm. 

Wenn es mich glücklich macht, kann es doch nicht schlecht sein, oder? 

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