Kurzgeschichten

Zauberhafte Kinderwelt #1

Wo bleibt denn nur der Schnee?
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Traurig schaut Anna aus dem Fenster. „Schade immer noch kein Schnee in Sicht.“ denkt sie. Dabei ist doch heute schon Heiligabend.
Mama bemerkt das Anna etwas bedrückt,setzt sich zu ihr und fragt, was denn los sei.
„Ich warte auf den Schnee“, antwortet Anna ohne zu zögern, „heute ist doch Weihnachten.“ Mama lächelt, „weißt du mein Schatz, nicht immer liegt an Weihnachten Schnee.“ „Das ist doch blöd“, entgegnete Anna trotzig, „Weihnachten ohne Schnee ist kein Weihnachten“, sagte sie und lief traurig in ihr Zimmer.
Am Abend war Anna immer noch traurig, so gern hätte sie heute noch einen Schnee Engel gemacht, wie jedes Jahr, um dem Christkind zu zeigen,dass sie auf es wartet. Auch über ihre Geschenke konnte sich Anna nicht wirklich freuen, sie war einfach nicht in der richtigen Stimmung.
Später als sie im Bett lag, schaute sie aus dem Fenster, da sah sie es, etwas klitzekleines viel vom Himmel herab, voller Freude sprang sie aus dem Bett, doch eine Schneeflocke war das nicht, nein.
Es war ein kleiner Stern, welcher sich, Puff, in einen kleinen Engel verwandelte und sich auf Annas Fensterbank setzte.
„Nanu, wer bist du denn?“ fragte Anna verdutzt.
„Ich bin ein Weihnachtsengel“, sagte das kleine Wesen. „Ich habe gesehen, dass du traurig bist und dich gar nicht an Weihnachten erfreust, wie die anderen Kinder.“
„Ach weißt du“, antwortete Anna, „es liegt kein Schnee und Weihnachten ohne Schnee ist eben einfach kein Weihnachten.“
Da erzählte der Engel, dass sie eben manchmal zu viel zu tun haben, damit auch alle Kinder ihre Geschenke rechtzeitig bekommen, dass einfach keine Zeit mehr bleibt um den schönen Schnee zu machen.
Das verstand Anna, nun war sie gar nicht mehr traurig.
„Danke lieber Engel“, sagte sie, doch da war er schon verschwunden.
Anna rieb sich die Augen, als sie aufwachte. Hatte sie das alles nur geträumt?
Schade dachte sie.
Doch da blickte sie zum Fenster hinaus, alles war weiß und sah so wundervoll aus, nur an der Stelle an der eben noch im Traum der Engel saß, lag kein Schnee.
Anna ging zum Fenster, schaute in den Himmel hinauf und sagte, „vielen Dank kleiner Engel“ und lächelte.

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