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Musische Erziehung

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Als ich damals die Fächer, welche mich auf der FOS für Sozialwesen erwarten würden, ansah konnte ich mit allem zumindest ein wenig anfange. Deutsch, Mather, klar das übliche eben. Auch unter Pädagogik, Psychologie und Hygiene konnte ich mir etwas vorstellen. Doch was in gottes Namen ist denn bitte Musische Erziehung für ein Fach?

Es hört sich nach hohem Fachgequatsche an, doch das ist es gar nicht. Es ist ein Fach welche uns von Schulbeginn begleitet und es geht um etwas was uns von Beginn an mitgegeben wird. Schon im Geschützen Bauch unserer Mutter. Wenn sie eine Melodie vor sich hin summt, sanft eine Spieluhr auf ihren Bauch legt und uns sagt, hör mal, was für wunderbare Klänge dich hier draußen erwarten.
Musische Erziehung ist zumindest auf einer FOS nichts anderes als das alt bekannte Schulfach Musik.
Warum das Fach auf der FOS so hieß habe ich nie verstanden, denn es war das selbe was man die Jahre davor auch gelernt hat, aber das ist auch nicht der Punkt.
Musik ist für die Frühkindliche Erziehung und Förderung sehr wichtig. Kinder lieben Musik, dies äußert sich ganz unterschiedlich. Manche müssen sich sofort zur Musik bewegen, andere lauschen nur ganz gespannt den Klängen.
Ich habe hier beide Sorten sitzen. Während der Prinz nur zuhört, springt die Schneeflocke gleich auf und muss sich bewegen.
Doch warum ist denn Musik so wichtig für die Entwicklung?
Die Musik kann gleich bei mehreren Verhaltensweisen und Lernprozessen förderlich sein.

Sprachentwicklung
Kinder verinnerlichen die Texte der Lieder sehr schnell. Dadurch können sie nicht nur ihren Wortschatz erweitern, sondern ihre Sprache verbessern. Durch die Kombination aus Text und Bewegung wird nicht nur die Motorik i gefördert sondern es führt auch dazu, dass die Kinder sich die Texte schneller und besser merken können.

Logisches Denken: 
Über Rhythmus, Sprache und Melodie werden nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gleich mehrere Bereiche kindlichen Gehirns miteinander verknüpft. Darüber hinaus wird durch die Verbindung dieser Elemente die Konzentrationsfähigkeit und die Kreativität der Kinder gefördert. 

Soziales Verhalten: 
Das gemeinsame Musizieren wirkt sich besonders auf das Sozialverhalten aus. Die Kinder lernen in der Gruppe, sich gegenseitig zuzuhören und zu respektieren. Gemeinsames Musizieren vermittelt außerdem Gemeinschaftssinn und jede Menge Spaß. 

Musik schult auch das Erinnerungsvermögen. Das sieht man bei den kleinsten der kleinen. Säuglinge können sich nach der Geburt sofort an Vertraute Klänge, wie die Stimme der Mutter oder eine Melodie, die ihm immer wieder vorgespielt wurde, erinnern. Später erinnert man sich immer wieder an die Texte. Ich kann bis heute noch Lieder, welche mir in meiner Kindheit vorgesungen wurden, aus dem Kopf heraus singen. Doch das ist nicht alles. Musik macht einfach Spaß, mit zu singen, zu tanzen, sich gemeinsam zu Bewegen. All das tut nicht nur Kindern gut. Nein auch Erwachsenen tut sie einfach gut und kann wie ein Balsam für die Seele wirken.
Und wenn man eben gerade mal keine Musik zur Hand hat, macht man sie einfach selber. Es gibt nichts schöneres als sich Texte und Melodien einfach selbst aus zu denken.

Wie seht ihr das?
Wie wichtig ist Musik in eurem Leben?

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Ein Kommentar zu „Musische Erziehung

  1. Musik ist für mich sehr wichtig. Besonders um Gedanken und Gefühle zu verarbeiten. Ich finde ein Lied meist erst richtig gut, wenn ich eine emotionale Bindung dazu habe. Klänge von Klavier aber besonders von der Geige bewegen mich zu träumen, jedoch hat es meiner Meinung nach weniger damit zu tun was ich als Kind gehört habe oder als Baby. Jedoch ist es erwiesen, dass Musik schon im Bauch eine große Rolle spielt.
    Ein interessanter Beitrag finde ich, der zum nachdenken anregt 🙂

    Gefällt 1 Person

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