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Warum bin ich auf der Welt?

Eine Frage, die nicht nur Kinder im laufe ihres Lebens stellen. Nein, auch Erwachsenen stellen sich diese Frage immer öfter.
Während Kinder sich hier die tollsten Antworten einfallen lassen, kommt von den „Großen“  meist nur, um zu Arbeiten, Geld zu verdienen, Kinder zu erziehen und sich am Ende auf die Wohl verdiente Rente zu freuen. Sehr negativ, findet ihr nicht auch?
Die Sendung mit der Maus hat hier zu mal einen ganz tollen Kurzfilm gezeigt, welchen ich euch eigentlich gerne zeigen wollte, ihn im Internet aber leider nicht gefunden habe.

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Ein Satz der genannt wurde, hat sich von Anfang an, in meinen Kopf gebrannt.

Wir sind auf der Welt, um das Leben zu leben.

Und seien wir mal ehrlich, das Leben besteht nicht nur aus Arbeit und Kindererziehung, auch wenn wir uns das gerne einreden, da der Tag eigentlich viel zu wenige Stunden hat. Doch das ist überhaupt nicht so, wir haben nur einfach verlernt mit der Zeit zu gehen und richtig damit Umzugehen.
Jeder von uns, hat während des Tages immer mal wieder eine kurze Pause. Man merkt es nur nicht, weil die Gedanken immer noch bei Arbeit, Terminen und Co. ist, oder man Dinge macht, die auch noch warten könnten.
Doch wieso tun wir das? Wieso machen wir uns unnötigen Stress?
In meinen Augen ist es ein Teil der Gesellschaft geworden. Wir bekommen es ja auch nicht anders vor gelebt.
Auf der Arbeit Türmen sich die Papierstabel und der Chef sitzt einem schon im Nacken, wieso das denn solange dauert und überhaupt, wieso hat er dich gestern Abend nicht erreicht, wo er dir doch noch Arbeit geben wollte?
Aber nicht nur die Arbeit stresst uns, nein, wir wollen ja auch mit der Zeit gehen und immer in Mode sein und die Zeit vergeht nunmal, sie vergeht eigentlich nicht schneller als früher und doch kommt es uns so vor.
Hier ein Termin beim Frisör, da noch eine Maneküre, ach und neue Kleider brauche ich unbedingt und ins Fitnessstudio ganz wichtig. Daneben dann noch den Haushalt schmeißen und einen Mann glücklich machen, vor allem letzteres lassen wir da gerne weg.

Allein das du dir die Mühe gemacht hast, dass alles bis hier hin zu lesen, zeugt davon das du ja doch Zeit hast, oder wie du es nennst, ich habe mir die Zeit genommen. Alles faule Ausrede, du hast die Zeit und du wirst sie auch haben um diesen Beitrag zu Ende zu lesen.
Denn du hast die Zeit!
Erinnern wir uns doch mal zurück, an unsere Kindheit, unsere Jugend, war uns die Zeit da nicht egal? Wir waren unterwegs, mit Freunden, haben gelacht und das Leben in vollen Zügen genossen. Und nein, deine Gedanken brauchen jetzt nicht Anfangen mit, da hast du ja auch noch nicht gearbeitet. Nein hast du wahrscheinlich noch nicht, aber du warst in der Schule, hattest also auch Verpflichtungen, denen du in meinem Fall, mal mehr mal weniger nachgekommen bist.
Schalte die negative Stimme, die alles so wunderbar sachlich Verpackt formuliert mal aus, sag ruhig sie soll ruhig sein, wenn es sein muss sage es laut. Laut und deutlich, bis sie Ruhe gibt. Wir alle haben diese Stimme in unserem Kopf die uns nur all zu gerne um den Finger wickelt, dabei ist das Bauch Gefühl um soviel Wertvoller, aber dazu ein andermal mehr.
Nun überleg mal, wann warst du das letzte mal ganz bewusst draußen? Wann hast du dir ganz bewusst etwas gutes getan? Ein schönes Schaumbad, einen Kaffee mal nicht To-Go, sondern im Sitzen, mit einer Freundin? Wann hast du das letzte mal so richtig schön gekocht, frisch nicht Fertigkram?
Warst du denn seid deiner Kindheit, jemals wieder auf einem Spielplatz?
Das solltest du mal wieder tun, ganz egal wie alt du bist und wie dumm du angeschaut wirst. Denn dort wirst du eine Schaukel finden, die du sicherlich noch kennst. Probier sie doch mal wieder aus. Du wirst etwas wundervolles feststellen. Nicht nur das Gefühl von Freiheit wird dich überkommen, wenn du in die Lüfte abhebst, nein, das schaukeln hat noch einen ganz tollen Nebeneffekt, während man Schaukelt, wird der Bauch von einem herrlichen Kribbeln erfasst. Ein unbeschreibliches Gefühl, genau wie in Kindertagen.
Und genau jetzt wirst du mich für Verrückt halten. So etwas kindisches macht doch kein Erwachsener Mensch. Natürlich macht so etwas auch ein Erwachsener Mensch, nur dieser Mensch hat einen winzig kleinen Aspekt, etwas so unscheinbares und doch so bedeutendes nicht vergessen.
Er tut das wofür er auf der Welt ist um das Leben zu leben!

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3 Kommentare zu „Warum bin ich auf der Welt?

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