Märchenwelt

Märchenwelt #1

Und dann kommt nach dem Sunny Sunday die nächte Neuheit auf Herzverückt vorstellen. Ab heute werde ich euch jeden Mittwoch mit einem Märchen oder einer Kindergeschichte erfreuen.

Der Froschkönig

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Es war einmal eine Königstochter, die spielte gerne mir ihrer goldenen Kugel in der Nähe des Schlosses. Nun trug es sich zu, dass die Kugel dabei in einen Brunnen fiel. Die Königstochter begann zu weinen, denn sie hatte ihr liebstes Spielzeug verloren. Da steckte ein Frosch seinen Kopf aus dem Wasser und fragte, warum sie so traurig sei. „Meine goldene Kugel ist in den Brunnen gefallen“, schluchzte die Königstochter. „Was gibst du mir, wenn ich dir deine Kugel wieder heraufhole?“, fragte der Frosch. „Du kannst alles haben was du willst“, sagte die Königstochter, „meine Kleider, meine Perlen und meine Krone“. Der Frosch antwortete: “ Deine Kleiner, deine Perlen und deine Krone will ich nicht, aber wenn ich dein Freund sein darf, am Tisch neben dir sitzen, von deinem goldenen Teller essen, aus deinem goldenen Becher trinken und in deinem Bettchen schlafen – dann will ich dir deine Kugel wiedergeben.“ Die Königstochter versprach es ihm und der Frosch holte die Kugel aus dem Brunnen herauf. Aber sobald sie ihr Spielzeug in der Hand hatte, rannte die Königstochter davon und dachte gar nicht daran, den Frosch mitzunehmen. Am nächsten Tag, als die Königstochter mit dem König am Tisch saß, klopfte es. Die Königstochter öffnete die Tür. Aber als sie sah, dass der Frosch davor saß, schlug sie die Tür schnell wieder zu. „Warum fürchtest du dich?“, fragte der König. „Steht ein Riese vor der Tür?“ Da begann die Königstochter zu weinen und erzählte ihm, was passiert war. „Was du versprochen hast, musst du auch halten“, sagte der König und so musste die Königstochter den Frosch hereinlassen. Der Frosch hüpfte auf den Tisch. Dort aß er vom goldenen Teller der Königstochter, ihr aber blieb jeder Bissen im Halse stecken. Dann wollte der Frosch ins Bett der Königstochter gebracht werden. Aber sie fürchtete sich vor dem Frosch und wagte nicht, ihn anzurühren. „Du hast es versprochen!“, sagte der König. Da trug sie ihn mit zwei Fingern hinauf und setzte ihn in eine Ecke. „Bring mich in dein Bettchen oder ich sag’s deinem Vater!“, jammerte der Frosch. Da wurde die Königstochter bitterböse, packte den Frosch und warf ihn so fest sie konnte gegen die Wand. „Nun wirst du Ruhe geben, du garstiger Frosch.“ Als aber der Frosch herabfiel, da war er kein Frosch mehr, sondern ein Königssohn. Er erzählte ihr, das er von einer bösen Hexe verzaubert worden war. Nun hatte die Königstochter ihn erlöst. Am nächsten Tag kam ein Wagen mit acht weißen Pferden davor herangefahren und der Königssohn nahm die Königstochter mit auf sein Schloss. Und wenn sie nicht gestorben sind dann Leben sie noch heute.

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